Am 13.Mai.2012 hiess es auf dem Timer des Blogs: 00.00.00.00!!!!! Endlich eröffneten wir die Reformierten Kiche Horgen wieder. Mit einem Gottesdienst und einem grossen Fest mit leckerem Buffet wurde die restaurierte und festlich beflaggte Kirche erneut eingeweiht. Ca. 600 Personen folgten der Einladung, welche an alle Einwohner von Horgen geschickt wurden.
Schon auf dem Hinweg konnte man feststellen, dass ein besonderer Anlass im Gange war, denn man fand sich neben Efeusträusschen mit fein angefertigten Papierservietten-Blumen wider. Man musste diesen nur folgen und schon fand man den direkten Weg zum schön eingerichteten Kirchgemeindehaus (KGH). Dort trafen sich alle Besucher und liefen gemeinsam zur Kirche hinunter, begleitet vom Glockengeläute.
Beim Eintreten in die Kirche wurde man von Orgel- und Trompetengeläute eingestimmt.
Johannes Bardill führte die Besucher durch den Gottesdienst, während die anderen Pfarrpersonen auch noch kurze Predigten hinzufügten. Zwischendurch wurde der Gottesdienst vom gemeinsamen Singen aller Besucher aufgelockert, wobei man bemerken muss, dass an diesem Anlass besonders viele Leute teilgenommen haben und man sich in einer aussergewöhnlich vollen Kirche befand. Man fühlte sich wortwörtlich wie in einem riesigen Chor, da alle Anwesenden lautstark mitsangen und die Töne hallend durch den grossen Raum der Kirche drangen.
Auch erfuhr der Gottesdienst ein modernes Flair durch die eigenständige Zusammensetzung mehrerer Lieder durch Jugendliche. Diese wurden als jeweilige Duette vorgetragen. Als Abschluss wurde auf der Orgel eine Tocata, von Philipp Mestrinel gespielt, vorgetragen. Alle Finessen der Orgel kommen bei diesem Werk zur Geltung.
Anschliessend ging das Fest im KGH von statten. Die Gäste erwartete Würste und andere Leckereien. Beim gemütlichen Apéro hatten sie Zeit, über den Wiedereröffnungs-Gottesdienst zu diskutieren und über die schöne Kirche zu plaudern.
Den ganzen Gottesdienst kann man übrigens demnächst in voller Länge und Stereo hier auf dem Blog nachhören.





















Lieber Herr Bardill
Liebe Frau Stäheli
Ich persönlich bin der Meinung, dass man in der Kirche eigentlich schon eine recht grosse Freiheit hat mit dem, was gepredigt wird so umzugehen, wie man will. Ich gehe auch eigentlich sehr gerne in die Gottesdienste, wenn ich mir auch selbst noch nicht eine endgültige Meinung machen konnte zu meinem Glauben und zu dem, was ich glauben soll, und was nicht. Ich finde man darf so viel glauben, wie man will und man darf auch glauben was man will. Wenn man dann einen Gottesdienst besucht, dann ist es auch einfach so, dass man seine Gedanken und Eindrücke, die man bisher vom Leben hatte oder hat, weiterentwickeln kann. Man kann seine Gedanken sortieren und auch wenn man vielleicht nicht der selben Meinung ist wie der Pfarrer, dann muss man diese jeweils nicht vertreten. Manchmal sind auch nur gewisse Aussagen der ganzen Predigt Inputs, für die man Verwendung findet.