00.00.00.00!!!!!!!!!!

Am 13.Mai.2012 hiess es auf dem Timer des Blogs: 00.00.00.00!!!!! Endlich eröffneten wir die Reformierten Kiche Horgen wieder. Mit einem Gottesdienst und einem grossen Fest mit leckerem Buffet wurde die restaurierte und festlich beflaggte Kirche erneut eingeweiht. Ca. 600 Personen folgten der Einladung, welche an alle Einwohner von Horgen geschickt wurden.

Schon auf dem Hinweg konnte man feststellen, dass ein besonderer Anlass im Gange war, denn man fand sich neben Efeusträusschen mit fein angefertigten Papierservietten-Blumen wider. Man musste diesen nur folgen und schon fand man den direkten Weg zum schön eingerichteten Kirchgemeindehaus (KGH). Dort trafen sich alle Besucher und liefen gemeinsam zur Kirche hinunter, begleitet vom Glockengeläute.

 

 

 

Beim Eintreten in die Kirche wurde man von Orgel- und Trompetengeläute eingestimmt.

Johannes Bardill führte die Besucher durch den Gottesdienst, während die anderen Pfarrpersonen auch noch kurze Predigten hinzufügten. Zwischendurch wurde der Gottesdienst vom gemeinsamen Singen aller Besucher aufgelockert, wobei man bemerken muss, dass an diesem Anlass besonders viele Leute teilgenommen haben und man sich in einer aussergewöhnlich vollen Kirche befand. Man fühlte sich wortwörtlich wie in einem riesigen Chor, da alle Anwesenden lautstark mitsangen und die Töne hallend durch den grossen Raum der Kirche drangen.

Auch erfuhr der Gottesdienst ein modernes Flair durch die eigenständige Zusammensetzung mehrerer Lieder durch Jugendliche. Diese wurden als jeweilige Duette vorgetragen. Als Abschluss wurde auf der Orgel eine Tocata, von Philipp Mestrinel gespielt, vorgetragen. Alle Finessen der Orgel kommen bei diesem Werk zur Geltung.

Anschliessend ging das Fest im KGH von statten. Die Gäste erwartete Würste und andere Leckereien. Beim gemütlichen Apéro hatten sie Zeit, über den Wiedereröffnungs-Gottesdienst zu diskutieren und über die schöne Kirche zu plaudern.

Den ganzen Gottesdienst kann man übrigens demnächst in voller Länge und Stereo hier auf dem Blog nachhören.

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Neue Sitzkissen für die Kirche

Die Restaurierung nähert sich dem Ende und mit der Erneuerung der Kirche kommen auch neue Sitzkissen hinzu. Wir nutzten die Gelegenheit und interviewten die Frauen des Missionsvereins, die für die Herstellung der Kissen zuständig sind.

Wie viele neue Kissen haben sie insgesamt genäht?

„Im Ganzen sind es genau 200 Stück. Davon 40 blaue, 80 rote und 80 orange Kissen.”

Wie haben sie die Arbeit aufgeteilt?

„Fünf von uns haben während drei Tagen den Stoff zugeschnitten. Und drei Leute haben den zugeschnittenen Stoff dann bei sich zuhause genäht. Den Stoff haben wir dann alle zusammen hier gestopft.”

Haben Sie den Stoff selber ausgewählt?

„Nein, den Stoff hat Frau Hew ausgewählt. Sie ist zuständig für das Material, wir wurden für diese Arbeit zugeteilt.”

Warum braucht es überhaupt neue Kissen?

„Die alten sind schon zehn Jahre alt und daher auch ziemlich abgenutzt. Und da die Kirche sowieso restauriert wird, dachte man, sie könnte  auch gleich neue Kissen vertragen.”

Aus wie vielen Leuten besteht der Missionsverein?

„Aus 16 Leuten. Bei diesem Projekt “Kissen für die Kirche” machen aber nicht alle mit. Es ist aber auch nicht zwingend, dass alle jeden Mittwoch anwesend sind. Die Arbeit kann, wie schon erwähnt, auch zuhause verrichtet werden.”

Wer leitet den Missionsverein?

„Elisabeth Müller, sie ist schon seit 7 Jahren im Missionsverein dabei.

Wann haben sie angefangen die Kissen zu nähen?

„Seit Anfang dieses Jahres. Aber wird sind schon einen Monat früher als gedacht, fertig geworden.”

Was machen sie sonst noch?

„Unsere Gruppe beschäftigt sich ausschliesslich mit Handarbeit, vor allem Nähen und Stricken.”

Was erhoffen sie sich in Zukunft für den Missionsverein?

„Wir hoffen, dass mehr junge Leute sich  zu uns gesellen.”

 

Die Kissen haben wir für unsere Leser/Innen selber ausprobiert und können sie nur weiter empfehlen.

 

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Mauersegler in der Kirche, wie geht denn das?

Mauersegler sind Vögel, welche die Kunst des Fliegens beherrschen wie keine anderen. Nicht nur am Tage fliegen sie über die Dächer, sondern auch in der Nacht. Ihr Schlafpensum erreichen sie auch so, sie können nämlich schlafend fliegen. Jedoch ist der Bestand dieser aussergewöhnliche Art immer mehr reduziert. Normalerweise leben sie in Felsspalten, jedoch sind zu wenige geeignete Lebensräume vorhanden. Deshalb wird immer öfters ein Platz in einer Kirche für Nester ausgesucht, wie auch z.B. in der reformierten Kirche von Wädenswil. Diese ist als Nistplatz geeignet, wegen der Höhe des Kirchturms, da Mauersegler eine Mindesthöhe von 6m zum starten benötigen. Vom Boden aus können sie gar nicht losfliegen, d.h. sie berühren den Boden eigentlich nie in ihrem gesamten Leben, fliegen immer nur von Nest oder Felsloch zu nächsten Stationen.

Mauersegler sind zudem auch sehr pflegeleicht, da sie ihren Kot selbst entsorgen, indem die Eltern ihn sammeln und ”in die Lüfte” entsorgen, oder anders gesagt, geradeaus aus dem Nest werfen.

Diese Investition ist auch nur einmal nötig, danach muss man nie mehr neue Nester bauen, denn Mauersegler kehren jedes Jahr wieder ins selbe Nest zurück. Sie kommen jeweils ab dem 1. Mai in die Schweiz und kehren um den 1. August wieder in den Süden zurück. Auch muss man Mauerseglern das Nest nicht zeigen, denn die Nester werden automatisch zuerst von Spatzen aufgesucht, worauf die Mauersegler dies mitbekommen und sie daraufhin selber bewohnen.

In der Natur werden Nester natürlich nicht vom Menschen erbaut, sondern von den Vögeln selbst. Sie sammeln mithilfe von ihrem Schnabel in der Luft herumwirbelnde kleine Objekte, welche sich zum Nestbau eignen, transportieren sie zu dem gewünschten Ort, dann werden diese mit sich schnell verhärtendem Speichel überzogen und es bildet sich eine Nestschale mit einer Vertiefung in der Mitte.

Natürlich sind Nester zur Vermehrung dieser Art da. Die Eier, in denen die Jungen heranwachsen sind schneeweiss und haben eine Länge von 25 mm und einen Durchmesser von ca. 15 mm. Pro Jahr bekommt ein Mauersegler jeweils 3 Junge, wobei die Überlebenschance bei langer Andauer von schlechtem Wetter sehr gering ist. Mauersegler ernähren sich von Insekten und Spinnen, wie z. B. den Mücken, welche dann nicht so vielzählig im Umlauf sind, und somit fällt eine ihrer wichtigsten Essensquellen weg. Dann, um trotzdem möglichst lange zu überleben, begeben sich die Jungvögel in eine sog. Hungerstarre, einen Ruhezustand, indem sie möglichst wenig Kraft verbrauchen.

Folglich sind sie nicht nur Künstler des Fluges, sondern auch Überlebenskünstler.

Text: Florence Schmid, Manuela Ammann und Melanie Stäubli

 

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Gelungenes Gesamterlebnis

Wir sind heute morgen am ‘Stein-Setz-Tag’ bei der Kirche gewesen und haben uns gefreut, wie der Anlass organisiert worden ist: Jeder holt seinen Stein und kann aussuchen, wo er gesetzt wird. Wer will, kann den Stein mit Hilfe selber setzen. Dies vermittelt den Eindruck und das Erlebnis, dass jeder seinen ‘eigenen’ Stein persönlich setzt – sehr schön ausgedacht und gut organisiert. Auch der nachfolgende Kaffee und Imbiss ist zusätzlich eine grosszügiges, unerwartetes und schönes Zeichen der Organisatoren. Es vermittelt Gemütlichkeit, vielleicht neue Kontakte und hat  zu einem schönen Gesamt-Erlebnis beigetragen.

 

Bis zum setzten der Steine  wurden etwa 150 Steine gekauft. Diese Aktion brachte der Kirche mehr als 9000 Franken ein. Bis zum heutigen Zeiotpunkt sind alle Steine gesetzt und man kann sie an ihrem Standort bewundern.

Wir danken allen Helfern und Organisatoren und wünschen weiterhin viel Erfolg !
Sunitaya + Urs Ess

(Die Redaktion bedankt sich bei Herr und Frau Ess für Ihren Textbeitrag und die Fotos, die sie zur Verfügung stellen.)

 

 

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Ein Stein, der deinen Namen trägt

Das “Steinprojekt” ist nun zu Ende und wir  können  enthüllen, wieviele Steine genau verkauft wurden: Heute fand das feudige Ereignis statt, sie einzusetzen. Insgesamt wurden ganze 135 Steine verkauft.
Für Verpflegung wie Würstchen und Brot ist Vorort gesorgt, wir freuen uns auf hoffentlich schönes Wetter und gute Atmosphäre!
Um Sie auf dem Laufenden zu halten, falls ihnen den Termin leider entgangen ist,  folgen Fotos und Bericht dirket nach nachdem Geschehen von uns! Weiterlesen

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Orgelbauer: Ein Beruf für sich

Warum sollte man als Orgelbauer Freude an Holz, Musik und Architektur haben?
Das alles hören sie exklusiv bei uns, in ganzer Länge und einen Klick weit entfernt.

 

 

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Countdown

Solange geht es noch, bis unsere Kirche wieder für alle offen ist, nämlich bis zum 13. Mai 2012

Tage/Stunden/Minuten/Sekunden

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Was macht eine/n PfarrerIn aus?

Wir haben einige Konfirmandinnen und Konfirmanden dazu befragt, was sie von einem Pfarrer, Pfarrerin schon immer wissen wollten. Hier eine Auswahl der wichtigsten Fragen:

Wer hat entschieden, welche Schriften zur Bibel gehören sollen?

Menschen.

Auch die Bibel ist das Werk von Menschen; von Menschen, die mit ihren Schriften Zeugnis von Gott geben. Es gibt auch heute noch solche Menschen und solche Schriften.
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Auf den Spuren der Geheimnisse unserer Kirche

Hören sie hier das ganze Interview mit dem Einsiedler Architekten Hanspeter Kälin.

Einfach klicken, hören und geniessen.

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Gott existiert nur in den Köpfen der Menschen!

Eine Umfrage bei den Konfirmanden zeigt viel Kritisches und lässt doch einige Fragen offen. Die exklusiven Interviews sehen sie hier bei uns.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.
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Wer freut sich am meisten auf die Orgel?

Das lang ersehnte und spannende Interview mit unserem Organisten Philipp Mestrinel ist endlich online.

Hören sie, wie es einem Organisten geht, wenn er nur noch auf fremden Instrumenten spielen kann, und wieso das Aufhören eine notwendige Frage ist.

Jetzt exklusiv bei uns als Audio-Slide zu hören. Einfach klicken und entspannen.

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Orgelbauen für Anfänger

Was sind überhaupt die eigentlichen Aufgaben eines Orgelbauers? Wir dachten uns, um dies herauszufinden, wäre der einfachste Weg, mit einem Orgelbauer persönlich zu sprechen. Deshalb gingen wir am 21. Februar in die Reformierte Kirche Horgen und interviewten den Orgelbauer Christian Musch von der Firma Goll in Luzern.

Unsere allererste Frage lautete natürlich: Was macht ein Orgelbauer?

Die Hauptaufgaben eines Orgelbauers sind, die Orgel zu revidieren und wenn nötig umzubauen.

Nun musste man in der Ref. Kirche Horgen auch einen neuen „Setzer“, dies ist eine Spielhilfe für den Organisten, einbauen. Mithilfe von einem Memory-Stick kann man somit von zuhause aus ein Konzert vorregistrieren und diesen dann mit dem Setzer verbinden. Die Lieder spielen muss der Organist jedoch immer noch selber. Weiterlesen

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Interview mit einem Barockliebhaber

Wer hält bei der Restaurierung die Fäden in der Hand? Wir haben mit dem Architekten und gebürtigen Einsiedler Hanspeter Kälin (59) ein Gespräch geführt.

Wie sind sie zu diesem Auftrag gekommen?

Ich habe schon viel Erfahrung mit der Stilrichtung Barock. Ich habe auch schon kleine (fette) Engel saniert. Auf Grund der Fachkompetenz wurde ich für diesen Auftrag gewählt.
Wie kamen Sie zu dieser Erfahrung?
Ursprünglich studierte ich in Zürich, dann machte ich ein Zusatzstudium in New York, allerdings sammelte ich die meiste Erfahrung bei der Arbeit selbst. Das Kloster Einsiedeln habe ich während 10 Jahren als Klosterarchitekt betreut.
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Die Kirche braucht bequemere Sitzplätze!

Am Dienstag den 28. März wurden die Konfirmanden, Konfirmandinnen zur Kirche und ihre Meinung über Gott befragt. Dabei haben sie uns ihre Erwartungen und Wünsche zu ihrer bevorstehenden Konfirmation vermittelt und einige Besserungsvorschläge zur Kirchenrestauration gemacht.
Fazit: Die Kirche muss bequemer werden.

Was muss man in der Kirche sonst noch renovieren ausser dem Gebäude?

Da ich so gut wie nie in der Kirche bin, kann ich das nur schwer beurteilen.

Der Weg rund um das Kirchengebäude sollte renoviert werden. Dieser ist zu gefährlich um ihn zum Beispiel mit Gehstöcken zu begehen. Auch bei der Konfirmation, bei Hochzeiten oder anderen festlichen Anlässen ist es mit High Heels unmöglich.

Die Treppe von der Strasse zur Eingangstür könnte man neu machen. Die Liederbücher könnten auch neu gemacht werden, vielleicht modernere Lieder hinein tun.

Man sollte die hintersten Plätze der oberen Etage so verlegen, dass man einen bessere Sicht hat. Weiter sollte man eine bessere Heizung installieren und bequemere Sitze einbauen.

Ich würde bequemere Bänke machen, mann könnte Kissen auf die Bänke legen.

Man sollte nicht nur die Kirche, sondern auch das Kirchengemeindehaus und das Kirchendach renovieren.
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aktuelle Bilder von der Baustelle

… fotografiert am Baustellenznüni im Februar 2012

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Seniorinnen, Senioren und bloggen?

Neue Medien im Altersheim

Am Altersnachmittag der reformierten Kirche wurde ich eingeladen unseren Blog vorzustellen. Seniorinnen, Senioren und bloggen? Ich war gespannt.
Die meisten der anwesenden Personen sind regelmässige Kirchengängerinnen und Kirchengänger. Sie erleben den Umbau hautnah mit. Sie haben einen Zugang zur Restaurierung. Mehr real als virtuell.

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Von Kämpfen und Beten (Kommentar von H. Stähli)

zu: Gott ist mir egal “Ich finde, beten bringt nichts. Wenn man etwas erreichen will, dann muss man dafür kämpfen.”
Ja, das glaube ich auch, der eigene Einsatz für die eigenen Ziele ist sicher gefragt. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass beten doch etwas bringt Weiterlesen

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Gott ist nicht kaltblütig (Kommentar Pfr. J. Bardill)

Liebe Eva Maria,
Ist Hoffnung nicht die Gegenwart Gottes in einer Welt die ohne Gott hoffnungslos wäre? Lebendige Hoffnung verändert die Welt. Weiterlesen

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Was Konfirmandinnen (nicht) glauben

Ein Jahr Konfirmation. Ein Jahr mit Kolleginnen und Kollegen. Ein Jahr mit Gott.
Was denken die Konfirmanden über Gott? Was halten sie vom Glauben? Gibt es einen Gott?
Entstanden sind ehrlich gemeinte Texte über Gott, die Kirche und was sie davon halten. Weiterlesen

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Ein Organist auf dem Trockenen

Wieso sich unser Organist auf die neue Orgel freut und er das Aufhören Orgel zu spielen als eine notwendige Frage sieht.

Hören sie unser Interview mit Philipp Mestrinel.

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Ist Hoffnung die einzige Option?

Eva-MariaLieber Herr Bardill

Danke für ihre ausführlich Erklärung. Ich hatte ehrlich gesagt eine nicht so einleuchtende oder besser gesagt verständnisvolle Antwort erwartet. Damit sie mich richtig verstehen, muss ich sagen, dass ich nicht die Existenz eines grossen Mannes der zu jener Zeit so manche Person überwältigt haben soll, bezweifle. Dass es da jemanden gegeben haben muss, der Grosses bewirkt hat bleibt eindeutig ausser Frage.
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Wissenschaftliches (Kommentar Pfr. J. Bardill)

Liebe Eva Maria
dein Beitrag mit den Grossen Anfragen ist schon so lange unbeantwortet, dass ich nun doch darauf reagieren möchte. Ich hätte so viel dazu zu schreiben und würde dich am liebsten mit einer Lavine von Antworten und neuen Fragen zudecken.
Weil ich in der Predigt vom vergangenen Sonntag an deiner Frage, ob Jesus je gelebt habe, herumgebickelt habe möchte ich dazu etwas sagen.
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… s’isch halt scho nöd s’Gliiche!

Weihnachtsstimmung, das ist Lichterglanz und Erwartung und Kinderglaube. Und wenn wir ehrlich sind, gehört dazu auch ein wenig Kitsch. Oder viel Kitsch, je nachdem. In der reformierten Kirche geht Weihnachtsstimmung meist ganz leicht: Ein GROOOSSER Baum, VIIIELE Kerzen. Den Rest besorgt die wunderbare Architektur des Raumes. Sein Geruch. Sein Klang.

So war es die letzten Jahre. Aber diesmal waren wir ja im Kirchgemeindehaus! Diesmal, da machte sich die „Kirchencrew“ gehörig Sorgen. Fragen über Fragen. Wie bringen wir Weihnachtsstimmung ins Haus? Wo, wie viele Kerzen? Zündschnur? Wo soll der Baum hin? Hat es überhaupt genügend Platz für alle Besucher? Wo könnte man noch überall sitzen? Bühne, ja oder nein? Wenn nicht, was sonst?
Es ist dann alles gut gegangen. Gut, der Baum hatte ein bitzli eine Wespentaille. Aber das Jesuskind war schliesslich auch ein Verschupftes. Die Gottesdienste hingegen waren besonders stimmungsvoll und ergreifend. Vielleicht gerade, weil der Inhalt ohne Ablenkung von Aussen an die ZuhörerInnen drang. Trotzdem muss man zugeben: Es isch halt scho nöd ganz s’Gliiche!

Text/Photos Irene Libener

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Warum reicht es nicht?

AlessandraLiebe Frau Stäheli
Ich denke vor allem an viele Menschen die kein Geld haben und in armen, nein, erbärmlichen Verhältnissen leben und aufwachsen müssen. Wir sind eine moderne Welt geworden, trotz all dem gibt es noch genug Probleme. Natürlich würde reichlich mehr als nur die Gemeinde Horgen nötig sein um etwas zu bewirken… Dieses Thema beschäftigt mich sehr. Wir haben viele Menschen, die sich dafür einsetzen.. Warum reicht es nicht? Bestimmt wurde vielen geholfen, warum nicht allen?

Meine Vorstellungen sind fast identisch wie Ihre. Plakate könnten viel bewirken, die Frage wäre aber wo man Sie aufhängen würde. Schliesslich sollte man Reaktionen darauf erhalten.

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Wohlfühlen (Kommentar Pfr. D. Sollberger)

Liebe Melanie, Dein Beitrag ist natürlich für einen Pfarrer Musik in den Ohren. Genau so, wie Du es formulierst, ist der Gottesdienst doch gemeint: Einen Freiraum gewähren, um eigene Gedanken zu sortieren. Für die eigene Sinnsuche Anregungen entgegen nehmen. Und dabei aufgehoben sein in einer Gemeinschaft von Menschen, die wie Du und ich über Gott und die Welt nachdenken und dabei das Gespräch mit der Bibel schätzen und pflegen. Es wäre ja schlimm, wenn der Gottesdienst das eigene Denken verbieten würde. So würde er zur religiösen Propaganda verkommen.
Ich bin mir bewusst, dass viele Jugendliche sich in unseren Predigtgottesdiensten nicht wohl fühlen. Das verunsichert mich auch. Umso mehr beeindruckt es mich, wie Du Deinen Standpunkt vertrittst und zur Diskussion stellst. Ich wünsche Dir viele interessante Rückmeldungen.

Dieter Sollberger

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Wort für Wort

Eva-MariaLiebe Frau Eigenmann

Herzlichen Dank für ihren ausführlichen Kommentar ich muss sagen sie treffen meine Meinung überraschender Weise sehr gut.
Was sie in Ihrem letzen Abschnitt an sprechen “Der Mensch selber zählt”, das ist genau das worauf ich raus will. Meiner Meinung nach ist es völlig egal was, ob oder wie stark eine Person glaubt. Ich bin davon überzeugt, wenn die Kirche sich auf diese Weise, noch mehr als sie es bis jetzt schon getan hat, öffenen würde, wären vermutlich auch wesentlich mehr Jungendliche involviert. Ich muss sagen ich habe nicht mit einem so positiven Kommentar gerechnet oder besser gesagt einem so verständnisvollen. Weiterlesen

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Von Grautönen und Farbe

Melanie1Ich persönlich bin der Meinung, dass man in der Kirche eigentlich schon eine recht grosse Freiheit hat mit dem, was gepredigt wird so umzugehen, wie man will. Ich gehe auch eigentlich sehr gerne in die Gottesdienste, wenn ich mir auch selbst noch nicht eine endgültige Meinung machen konnte zu meinem Glauben und zu dem, was ich glauben soll, und was nicht. Ich finde man darf so viel glauben, wie man will und man darf auch glauben was man will. Wenn man dann einen Gottesdienst besucht, dann ist es auch einfach so, dass man seine Gedanken und Eindrücke, die man bisher vom Leben hatte oder hat, weiterentwickeln kann. Man kann seine Gedanken sortieren und auch wenn man vielleicht nicht der selben Meinung ist wie der Pfarrer, dann muss man diese jeweils nicht vertreten. Manchmal sind auch nur gewisse Aussagen der ganzen Predigt Inputs, für die man Verwendung findet. Weiterlesen

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Was kostet die Kirche? (Kommentar I. Libener)

Jetzt habe ich mir lange genug überlegt, ob ich hier etwas dazu sagen soll oder nicht …ach, ich machs einfach! Als Sigristin bin ich ja so eine Art “professionelle Kirchgängerin”. Kaum jemand besucht so viele Gottesdienste wie ich. Und, Eva-Maria, ich bin längst nicht mit allem einverstanden, was dort gepredigt wird. Das kannst du mir glauben. Wenn es heisst: “…Vater unser, im Himmel” dann denke ich oft: “hättet ihr wohl gern, ihr Männer, nichts da, heute bete ich: Mutter unser, in der Erde…” dann grinse ich in mich hinein. Und nicht selten würde ich gerne dreinreden und sagen: “ja aber….”. Trotzdem: am Sonntagmorgen in der Kirche habe ich – ganz im Gegenteil zu deiner Vorstellung – den Freiraum, meine Gedanken zu sortieren.

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Die grosse Freiheit (Kommentar von Ruedi Josuran)

Verfolge eure Gedanken mit grossem Interesse. Als Medienschaffender (Moderator “Fenster zum Sonntag-Talk auf SF2) beschäftigt mich vor allem eine Frage: könnte es sein, dass gläubige Christen, Angst vor der Freiheit haben ? Lieber Regeln, vorgegebene Glaubens-Sätze, Dogmen ?
Nach meinem Verständnis steht zu Beginn der Menschheits-Geschichte vor allem ein grosses: “Du darfst”. Zitat aus 1. Mose: “Von all diesen Bäumen dürft ihr essen….”. Eine grosse Freiheit, ein grosser Raum für Kreativität, für einen eigenen Ausdruck. Demgegenüber ein minimales Gebot.
Vielleicht sind die Gleichgewichte durcheinander geraten. Oft höre ich in unseren Kirchen mehr:
“Du sollst nicht”….wir brauchen-neben sinnvollen Geboten- wieder mehr Erlaubnis zu tun. Mut zu Leben. Mut zu uns selber zu stehen. Das wäre im Sinne unseres Schöpfers-oder nicht ?
Ruedi Josuran

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Wer sucht, hat schon gefunden (Kommentar von T. Dütsch)

Eben habe ich deinen Beitrag ‘Alles braucht seine Zeit’ gelesen. Ehrlich gesagt, es freut mich sehr, dass du diesen Text geschrieben hast. Er beweist mir, dass du bereit bist, dir ernsthafte und tiefgründige Gedanken zu deinem Glauben und zum Glaubensverständnis der Kirche zu machen. Wenn der Konfirmandenunterricht dich dazu angeregt hat, dann hat er schon viel erreicht. Irgendwann soll man diese Fragen stellen, auch wenn sie unbequem sind.

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